11 June 2026, 02:23

Hürths AOK-Gebäude wird zum Labor für nachhaltiges Bauen und Forschung

Luxusader meets Baustelle der Zukunft

Hürths AOK-Gebäude wird zum Labor für nachhaltiges Bauen und Forschung

Der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth markiert einen entscheidenden Meilenstein im städtischen Entwicklungsprojekt Lebensader Lux. Die Stadt arbeitet dabei mit der RWTH Aachen zusammen, um Materialien von der Baustelle wiederzuverwenden und so ihre Nachhaltigkeitsziele zu fördern. Den Weg für diese Initiative ebnete ein Beschluss vom Dezember 2023, der vor großflächigen Abrissarbeiten eine Bestandsaufnahme wiederverwendbarer Baumaterialien vorschreibt.

Vor dem Abriss wurden zunächst gefährliche Stoffe identifiziert und sicher entfernt. Anschließend prüfte die Stadtverwaltung, welche Bestandteile des AOK-Gebäudes weitergenutzt werden können – darunter Metallplatten, Geländer, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke.

Diese ausgewählten Materialien fließen nun in das europäische Forschungsprojekt Target-X ein. Sie dienen als praktische Grundlage für Lehre und Forschung auf einem 4.000 Quadratmeter großen Referenzgelände in Aachen. An der Kooperation sind neben der RWTH Aachen auch das Center Construction Robotics GmbH, die Concular GmbH, die Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG sowie weitere Partner beteiligt.

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Nach dem Abriss entsteht im Rahmen des Lebensader-Lux-Projekts ein modernes Gebäude sowie ein neuer Platz. Dieser wird mit einem Wasserelement, Grünflächen und hochwertigen Aufenthaltsqualitäten für die Gemeinschaft aufwarten.

Die Wiederverwendung der Materialien unterstreicht das Engagement des Projekts für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Die Zusammenarbeit mit akademischen und industriellen Partnern stellt sicher, dass die Materialien innovative Forschungsvorhaben unterstützen. Der neue Platz und das Gebäude werden das Viertel in einen modernen, funktionalen Lebensraum für die Anwohner verwandeln.

Quelle