Hugh Laurie entschuldigt sich nach House-Kritik – und verteidigt die Serie mit Kunstvergleich
Gerhart HenckHugh Laurie entschuldigt sich nach House-Kritik – und verteidigt die Serie mit Kunstvergleich
Ein kürzlicher Austausch in den sozialen Medien hat eine langjährige Debatte über die Fernsehserie House wieder in den Fokus gerückt. Die britische Journalistin Janet Murray löste mit ihrer Kritik an der repetitiven Erzählstruktur der Serie eine Diskussion aus. Später reagierte Schauspieler Hugh Laurie auf ihre Äußerungen – es folgte eine öffentliche Entschuldigung und eine Klarstellung.
Janet Murray, Journalistin aus Großbritannien, schrieb auf X (ehemals Twitter), House folge in jeder Folge demselben Handlungsschema. Ihr Tweet verbreitete sich rasant und löste zahlreiche Reaktionen im Netz aus.
Hugh Laurie antwortete Murray zunächst – irrtümlich mit dem Hinweis, die Serie sei auf NBC gelaufen. Später gab er zu, während des Wortwechsels „etwas angetrunken“ gewesen zu sein. In einer weiteren Stellungnahme entschuldigte sich Laurie bei Murray für die Shitstorms, die sie nach ihrem ursprünglichen Posting erlebt hatte.
Zur Verteidigung der Serie verglich Laurie House mit anderen Kunstformen, die sich wiederkehrender Themen bedienen. Als Beispiele nannte er Henry Moores Skulpturen und Frida Kahlos Selbstporträts – Werke, die ähnliche Motive aufgreifen, ohne an Wert zu verlieren.
Die Diskussion zeigte unterschiedliche Perspektiven auf narrative Wiederholungen im Fernsehen auf. Lauries Entschuldigung und seine Argumentation fügten der Debatte eine weitere Ebene hinzu. Murrays Kritik bleibt Teil einer größeren Auseinandersetzung über das Erzählen in populären Medien.






