27 June 2026, 22:17

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude

Ziel im Auge behalten - Inpatient-Hospiz in Herford nimmt Gestalt an

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude

Herford erhält erstes stationäres Hospiz – Meilenstein für die Palliativversorgung in der Region

In Herford entsteht das erste stationäre Hospiz der Stadt, ein wichtiger Schritt für die palliative Betreuung in der Region. Das Vorhaben sieht die Umwandlung eines historischen Gebäudes in eine moderne Einrichtung vor, wobei die Bauarbeiten bereits laufen. Lokale Verantwortliche und Architekt:innen treiben das Projekt voran, um sicherzustellen, dass das Hospiz den Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht wird.

Das Hospiz wird in dem fast 150 Jahre alten Gebäude „Unter den Linden 41“ untergebracht, das zuvor als Tagesklinik genutzt wurde. Die Umbaumaßnahmen leitet Architekt Byron-Leigh Brown, wobei aufgrund des Denkmalschutzes besondere Auflagen zum Erhalt der Bausubstanz zu beachten sind.

Die Einrichtung umfasst auf rund 2.200 Quadratmetern zehn Gästezimmer, einen barrierefreien Aufzug sowie eine Dachterrasse. Betrieben wird das Hospiz von der gemeinnützigen Hospiz Herford gGmbH, einer Tochtergesellschaft in Trägerschaft lokaler Akteur:innen. Aktuell laufen die Personalplanung und die Konzeption der Betreuungsangebote.

Finanziert wird das Projekt durch eine Stiftung sowie eine Förderung der Sparkasse Herford. Landrat Jürgen Müller besuchte kürzlich gemeinsam mit dem Stiftungs-Kuratorium die Baustelle und betonte die überregionale Bedeutung des Hospizes. Das Vorhaben soll die bestehenden ambulanten Hospizdienste ergänzen, nicht ersetzen.

Die Eröffnung ist für den Sommer 2026 geplant. Spenden für das Hospiz werden weiterhin entgegengenommen – entweder an die Stiftung oder direkt über die Sparkasse Herford.

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Das neue Hospiz wird eine unverzichtbare Versorgung für Patient:innen in Herford bieten. Seine Realisierung hängt von der weiteren finanziellen Unterstützung sowie der fachgerechten Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes ab. Nach der Inbetriebnahme wird es das palliative Angebot im Kreis deutlich erweitern.

Quelle