25 March 2026, 12:32

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Logistikaufschläge

Liniengraph, der reduzierte zukünftige Ölimport-Erwartungen veranschaulicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und Logistikaufschläge

Henkel kämpft mit steigenden Kosten, da Lieferanten und Logistikunternehmen höhere Ausgaben weitergeben. Der Konzern, bekannt für Marken wie Persil und Schwarzkopf, verzeichnete in den letzten Monaten zwar ein moderates Nachfragewachstum. Doch wirtschaftliche Belastungen und Wettbewerb drücken in einigen Regionen die Gewinne.

Ursache für die Probleme sind unter anderem die gestiegenen Ölpreise, die Material- und Transportkosten in die Höhe getrieben haben. Die Unternehmensführung erwägt nun Preisanpassungen, um die Herausforderungen abzufedern.

Zwischen September 2025 und März 2026 stieg die globale Nachfrage nach Henkel-Produkten um 2 bis 4 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Region Asien-Pazifik, wo die Umsätze dank der wachsenden Mittelschicht in China und Indien um 7 Prozent kletterten. In Nordamerika hingegen gab es einen leichten Rückgang von 1 bis 2 Prozent, da wirtschaftliche Belastungen und Konkurrenzdruck ihre Spuren hinterließen.

Trotz der starken Markenbindung bei Produkten wie Persil und Schwarzkopf belasten die steigenden Kosten – angetrieben durch höhere Ölpreise – die Produktion, Verpackung und den Versand. Henkel-Chef Carsten Knobel warnte, dass ein Aufschub von Preiserhöhungen die finanzielle Situation weiter verschärfen könnte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um die Lage zu meistern, setzt das Unternehmen auf die Hervorhebung der Produktvorteile, um höhere Preise zu rechtfertigen. Henkel beschäftigt weltweit rund 47.000 Mitarbeiter, davon weniger als 20 Prozent in Deutschland. 2021 erzielte der Konzern einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro.

Obwohl die indirekten Folgen des Ukraine-Kriegs Sorgen bereiten, hofft Henkel, dass die Störungen nicht das ganze Jahr anhalten werden. Als nächste Schritte dürften Preisanpassungen anstehen, um die gestiegenen Ausgaben auszugleichen. Durch den Fokus auf Produktqualität könnte es dem Unternehmen gelingen, die Kundentreue trotz höherer Kosten zu halten. Ausschlaggebend für die finanzielle Entwicklung wird sein, wie schnell Henkel sich an die veränderte wirtschaftliche Lage anpassen kann.

Quelle