02 May 2026, 12:31

Halles neues theater verwandelt Maifeier in ein buntes Kulturfest für alle

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Käpchen, die vor einem sitzenden Publikum stehen, wobei einige Käpchen und Kränze tragen und andere klatschen.

Halles neues theater verwandelt Maifeier in ein buntes Kulturfest für alle

Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz

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Am 1. Mai verwandelte das neue theater (nt) in Halle (Saale) den Universitätsplatz in ein buntes Festgelände für seine traditionelle Maifeier. Hundertschaftlich strömten Anwohner:innen bei strahlendem Sonnenschein zusammen, um ein lebendiges Programm aus Kultur, Musik und kulinarischen Angeboten zu erleben. Die Veranstaltung, die längst Kultstatus genießt, bot eine fröhliche Alternative zur klassischen Gewerkschaftskundgebung.

Der Universitätsplatz brummte vor Aktivität: Besucher:innen schlenderten durch das Bierparadies der Brauerei Striese, probierten alkoholfreie Cocktails an einem Mocktail-Stand oder stöberten auf dem Kuchenbasar. Das nt-Café versorgte die Gäste mit Erfrischungen, während eine mobile Theaterkasse ermäßigte Eintrittskarten für nur 15 Euro anbot.

Musikalisch sorgten Live-Auftritte der Bands Preliminary Injunction und Trostland für Stimmung. Auch der Kinder- und Jugendchor der Oper Halle betörte das Publikum mit seinen Darbietungen und rundete das festliche Ambiente ab.

In den Redebeiträgen stand bürgerliches Engagement im Mittelpunkt – insbesondere der Widerstand gegen Extremismus. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, rief dazu auf, sich aktiv gegen rechtsextreme Ausgrenzung zu stellen. Peter Jeschke, einer der führenden Köpfe der Friedlichen Revolution von 1989, erinnerte daran, wie zerbrechlich Demokratie sei und dass ihr Erhalt ständige Wachsamkeit erfordere.

Die Maifeier des neuen theaters festigte einmal mehr ihren Platz als fester Bestandteil der Halleschen Kulturszene. Die Besucher:innen genossen einen Tag voller Musik, Genuss und Solidarität – und setzten damit ein Zeichen für eine offene Gesellschaft. Die Veranstaltung bewies erneut ihren ungebrochenen Charme im städtischen Kalender.

Quelle