09 June 2026, 06:25

Grundschüler aus Tönisvorst malen Hoffnung für die Ukraine auf Medikamentenkartons

Persönliche Botschaften in bunten Farben
Grundschulkinder aus Vorst gestalten Kartons für action medeor

Grundschüler aus Tönisvorst malen Hoffnung für die Ukraine auf Medikamentenkartons

Eine Gruppe von Grundschülern in Tönisvorst hat bei der Vorbereitung von medizinischer Hilfe für die Ukraine mitgewirkt. Die Kinder der Vorst-Grundschule gestalteten Kartons, die bald lebenswichtige Medikamente in das vom Krieg gezeichnete Land bringen werden. Ihre Kunstwerke begleiten die Hilfsgüter, die von der humanitären Organisation action medeor gepackt werden.

Die in derselben Stadt wie die Schule ansässige action medeor bietet seit über 60 Jahren Notfallgesundheitsversorgung an. Bekannt als die „Weltapotheke für Notsituationen“, beliefert die Hilfsorganisation jährlich rund 100 Länder. In Krisenfällen kann sie innerhalb weniger Stunden Hilfe leisten.

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Erst kürzlich besuchte die Organisation zum zweiten Mal die Vorst-Grundschule. Stephanie Wickerath, die regionale Bildungsbeauftragte von action medeor, leitete kreative Aktivitäten, um 21 Drittklässlern die Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen näherzubringen. Die Schüler der Klasse 3b bemalten anschließend Kartons mit bunten Zeichnungen und Botschaften für die Ukraine.

Diese künstlerisch gestalteten Behälter werden nun im Lager von action medeor mit unverzichtbaren Medikamenten befüllt. Die Organisation, die Teil des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft ist, konzentriert sich auf Vorsorge, Behandlung und die Schulung von Gesundheitsfachkräften. Dank ihrer schnellen Reaktion erreichen die dringend benötigten Hilfsgüter die Betroffenen zeitnah.

Die bemalten Kartons werden bald in der Ukraine ankommen – beladen mit medizinischer Hilfe und Solidaritätsbekundungen. Action medeors Engagement überbrückt weiterhin Versorgungslücken im Gesundheitsbereich, wobei lokale Schulen eine kleine, aber bedeutungsvolle Rolle spielen. Die langjährige Expertise der Organisation sorgt dafür, dass die Hilfsgüter effizient bei den Gemeinschaften vor Ort ankommen.

Quelle