28 June 2026, 12:23

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen und Rauch

DE-DE: Abschlussbericht - Brand in Industrieanlage in Herdecke - Feuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises setzen 132 Einsatzkräfte über 7 Stunden ein

Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen und Rauch

Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großes Feuer aus. Die Feuerwehr Herdecke erhielt den Alarm kurz nach 20:07 Uhr. Die Einsatzkräfte reagierten schnell auf den Industrieunfall.

Die ersten Löschfahrzeuge aus Herdecke trafen bereits innerhalb von fünf Minuten ein. Sie fanden die Halle zwar bereits evakuiert vor, doch war diese durch einen Kunststoffbrand in einem Ofen stark verraucht. Das Feuer hatte sich über ein Lüftungssystem ausgebreitet, Rauch drang durch einen Kamin nach außen und verursachte eine Geruchsbelästigung, die zu einer öffentlichen Warnung führte.

Während der ersten Einsatzmaßnahmen löste ein Feueralarm in der Millöckerstraße aus, was zu weiteren Alarmierungen benachbarter Wehren führte. Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, doch mit über 132 Einsatzkräften vor Ort konnte es bis 00:24 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Die Entwarnung für die Geruchsbelästigung erfolgte über die NINA-App gegen 1:19 Uhr.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Großeinsatz erforderte den Einsatz von neun Feuerwehren und über 20 Teams mit schwerem Atemschutz. Aufgrund des Umfangs und der Dauer des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte mit Verpflegung versorgt. Gegen 2:30 Uhr erklärte der Einsatzleiter das Feuer für gelöscht, und die Brandwache wurde um 4:40 Uhr an das Unternehmen übergeben.

Verletzte gab es während des Einsatzes nicht. Das Feuer konnte vollständig eingedämmt werden, und alle Notfallmaßnahmen wurden ohne weitere Zwischenfälle abgeschlossen. Mit der Stabilisierung der Lage übernahm das Unternehmen die weitere Überwachung.

Quelle