17 April 2026, 06:34

Essener Fachdiskussion zeigt neue Wege für wirksame Kinderprävention

Plakat der New York Society for the Prevention of Cruelty to Children an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten.

Essener Fachdiskussion zeigt neue Wege für wirksame Kinderprävention

In Essen fand kürzlich eine Fachdiskussion zur Verbesserung der Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche statt. Die Veranstaltung wurde Ende Oktober auf dem UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein abgehalten und vom Lenkungsgremium der Initiative kinderstark organisiert. Expertinnen, Experten und Verantwortliche kamen zusammen, um zu erörtern, wie wirkungsorientierte Strategien künftige kommunale Programme prägen können.

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Im Mittelpunkt der Tagung standen ergebnisorientierte Ansätze in der Präventionsplanung. Stefan Schmidt hielt einen Hauptvortrag über Governance-Modelle, die messbare Erfolge in Präventionsprogrammen in den Vordergrund stellen. Gerda Holz präsentierte zudem aktuelle Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und zeigte auf, wie Städte ihre Strategien gezielt darauf ausrichten können.

Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte die Notwendigkeit klarer Ziele in der Präventionsarbeit. Nur durch den Fokus auf konkrete Ergebnisse könnten Ressourcen effektiv eingesetzt werden, argumentierte sie. Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, ergänzte, dass Chancengleichheit und aktive Teilhabe weiterhin zentrale Säulen dieser Pläne bleiben müssten.

Ein zentrales Thema war die Essener "Präventionskette", eine Initiative, die junge Menschen durch vernetzte Angebote und gemeinsame Zielsetzungen in verschiedenen Bereichen unterstützen soll. Das Programm kinderstark – NRW schafft Chancen, das 2025 rund 14,3 Millionen Euro vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes erhielt, stellt eine wichtige Finanzierungsquelle für solche Vorhaben dar.

Die Veranstaltung unterstrich Essens Engagement, die Präventionsarbeit durch Daten und Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Mit Landesmitteln und laufender Forschung will die Stadt ihre Unterstützungssysteme für Kinder und Familien stärken. Die Ergebnisse und Diskussionen sollen künftige Politiken und Programme in der Region mitgestalten.

Quelle