Essen setzt DigitalPakt Schule mustergültig um – 83,4 Millionen Euro für die Zukunft
Branko JüttnerEssen setzt DigitalPakt Schule mustergültig um – 83,4 Millionen Euro für die Zukunft
Essens Schulen haben im Rahmen des Förderprogramms DigitalPakt Schule ein umfassendes Digitalisierungsprojekt erfolgreich abgeschlossen. Die Stadt investierte rund 83,4 Millionen Euro, um Klassenzimmer zu modernisieren, 75.000 iPads bereitzustellen und stabile IT-Supportstrukturen aufzubauen. Alle Maßnahmen wurden termingerecht, im Budgetrahmen und ohne Compliance-Verstöße umgesetzt.
Den Auftakt bildete ein detaillierter Medienentwicklungsplan des Schulamts, der von der Gesellschaft für pädagogische und informationstechnologische Beratung NRW (gpaNRW) mit nahezu perfekten 98 von 100 Punkten bewertet wurde – ein Maßstab für digitale Bildung. Die Umsetzung übernahm das Alfried Krupp Schulmedienzentrum (AKSMZ) in enger Zusammenarbeit mit dem Essener Systemhaus (ESH), das die Projektsteuerung verantwortete.
Sämtliche 192 Schulstandorte verfügen nun in jedem Klassen- und Fachraum über Hochgeschwindigkeits-WLAN nach WiFi-6-Standard, interaktive Displays und moderne Präsentationsmedien. Rund 4.000 digitale Whiteboards wurden installiert, während 75.000 iPads an Schüler:innen und Lehrkräfte verteilt wurden. Das AKSMZ verwaltet diese Geräte zentral, um Datenschutz, Jugendmedienschutz und sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Neben der Hardwareausstattung baute das Schulamt neue Supportstrukturen auf: IT-Helfer:innen vor Ort, spezielle iPad-Sprechstunden und Mediencafés für Schulungen. Für diese Maßnahmen wurden zusätzliche 3,2 Millionen Euro bereitgestellt, um Lehrkräften und Lernenden kontinuierliche technische Unterstützung zu bieten.
Mit dem Abschluss des Programms gehört Essen zu den wenigen Städten in Nordrhein-Westfalen, die eine zukunftssichere Digitalstrategie für Schulen vollständig umgesetzt haben. Alle Modernisierungen entsprechen den Förderrichtlinien; Prüfungen ergaben keine Beanstandungen. Die Investitionen decken Infrastruktur, Endgeräte und Support ab – und legen damit den Grundstein für nachhaltiges digitales Lernen.






