15 April 2026, 10:28

Essen rüstet 1.300 Laternen auf LED um und spart Millionen Kilowattstunden

Eine mit Lichtern und Festtagsdekoration geschmückte Straßenlaterne, die in einer nächtlichen Stadt mit einem Gebäude im Hintergrund steht.

Essen rüstet 1.300 Laternen auf LED um und spart Millionen Kilowattstunden

Essen hat in Zusammenarbeit mit der Westenergie AG über 1.300 Straßenlaternen auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Das Projekt zielt darauf ab, den Energieverbrauch zu senken und die Lichtverschmutzung in der Stadt zu verringern. Vertreter der Stadt lobten die effiziente Umsetzung und die ökologischen Vorteile der Kooperation.

In der jüngsten Phase des Essener LED-Sanierungsprogramms wurden 1.394 Laternen umgestellt. Die neuen Module bieten dieselbe Helligkeit wie zuvor, verbrauchen jedoch deutlich weniger Strom. Durch die Modernisierung soll der jährliche Energiebedarf um 63 Prozent sinken – eine Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Die speziellen LED-Linsen bündeln das Licht präziser und reduzieren so Streulicht in der Umgebung. Gleichzeitig wird die Beleuchtung dadurch insektenfreundlicher. Nach Abschluss der Arbeiten werden rund 64 Prozent aller Essener Straßenlaternen mit LED-Technik betrieben.

Die Westenergie AG und Essen arbeiten bereits seit Längerem bei vergleichbaren Vorhaben zusammen. So unterstützte das Unternehmen 2023 etwa die Umrüstung der Dionysius-Schule in Borbeck auf LED-Beleuchtung. Das aktuelle Programm umfasst insgesamt rund 13.500 Leuchtkörper.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die Bedeutung des Projekts für die Vermeidung von Energieverschwendung. Gerd Mittich, Leiter des Kommunalpartnermanagements bei der Westenergie AG, hob die reibungslose Zusammenarbeit mit dem städtischen Portal Essen hervor.

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Die abgeschlossenen Umrüstungen bringen die Stadt ihren Energieeinsparzielen einen Schritt näher. Mittlerweile setzt Essen bei fast zwei Dritteln seiner Straßenlaternen auf LED-Technik. Das Projekt bietet sowohl finanzielle als auch ökologische Vorteile – durch geringeren Verbrauch und reduzierte Lichtemissionen.

Quelle