07 June 2026, 14:26

Düstere Geheimnisse: Die unerwarteten Ursprünge von "Muffin-Mann" und "Humpty Dumpty"

Ein Serienkiller, Die Beulenpest und Menschenopfer: Die Gruselige Hintergrundgeschichten Von Sieben Kinderreimen

Düstere Geheimnisse: Die unerwarteten Ursprünge von "Muffin-Mann" und "Humpty Dumpty"

Zwei bekannte Kinderreime könnten düsterere Ursprünge haben, als viele ahnen. „Der Muffin-Mann“ und „Humpty Dumpty“, die meist als harmlose Kinderlieder gelten, haben Theorien über verborgene Bedeutungen hervorgebracht. Manche Behauptungen sind plausibler als andere, doch unter Historikern herrscht Uneinigkeit.

Der Reim vom „Muffin-Mann“ tauchte erstmals 1820 in Druck auf. Er beschreibt einen Händler, der Haus für Haus Muffins verkauft – ein vertrautes Bild im London des 19. Jahrhunderts. Straßenverkäufer prägten den Alltag, und das Lied spiegelt vermutlich diese alltägliche Szene wider.

Eine Online-Theorie behauptet, der „Muffin-Mann“ sei der Serienmörder Frederick Thomas Lynwood gewesen. Doch es gibt keinerlei Belege dafür. Historiker weisen die Spekulation zurück und betonen, dass es sich schlicht um ein Lied über Lebensmittelhändler handle.

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Die Herkunft von „Humpty Dumpty“ ist weniger klar. Frühere Versionen des Reims erwähnen kein Ei, sondern beschreiben nur eine Person, die stürzt und nicht mehr zusammengesetzt werden kann. Manche bringen das Lied mit dem Tod von König Richard III. in Verbindung, andere deuten es als Anspielung auf öffentliche Trunksucht. Die wahre Bedeutung bleibt ungewiss.

Für keinen der beiden Reime gibt es eine bestätigte düstere Vorgeschichte, doch die Theorien halten sich hartnäckig. Während die Verbindung des „Muffin-Manns“ zu Straßenhändlern gut belegt ist, bleibt „Humpty Dumptys“ Sinn offen für Deutungen. Beide Lieder werden weiterhin gesungen – ihre Geschichte bleibt umstritten.

Quelle