22 March 2026, 10:29

Duisburgs Filmforum zeigt bewegenden Dokumentarfilm über Hanau-Attentat

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlang marschieren und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburgs Filmforum zeigt bewegenden Dokumentarfilm über Hanau-Attentat

Duisburger Filmforum zeigt Sonderaufführung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

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Vom 16. bis 29. März 2026 finden in Duisburg die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – mit dem Ziel, Diskriminierung entgegenzutreten und Solidarität zu fördern. Im Rahmen des Programms zeigt das Filmforum am 24. März um 17:30 Uhr den Dokumentarfilm "Das deutsche Volk", der sich mit den Folgen des rassistischen Anschlags in Hanau auseinandersetzt.

Der Film des Regisseurs Marcin Wierzchowski begleitet über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Opfer. Er thematisiert ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus. Die Vorführung ist eine von mehreren Veranstaltungen unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus".

Das Duisburger Programm umfasst zudem einen Aktionstag am 27. März im Internationalen Zentrum. Den ganzen Tag über gibt es Workshops, Spiele, Lesungen und kulturelle Darbietungen. Bereits am 21. März findet in der Beckersloh-Halle ein internationales Boxevent gegen Rassismus statt. Ein Seminar mit dem Titel "Für eine Gesellschaft mit Haltung" soll zudem die öffentliche Diskussion über gesellschaftliche Verantwortung anregen.

Die Initiative will Empathie und Dialog stärken. Die Veranstalter hoffen, dass die Aktionen den Zusammenhalt in der Gemeinschaft festigen und das Bewusstsein für strukturelle Diskriminierung schärfen.

Die Aufführung von "Das deutsche Volk" ist Teil eines umfassenderen Engagements gegen Rassismus in Duisburg. Neben Sport-, Bildungs- und Kulturveranstaltungen betont die Kampagne die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns. Alle Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich, der Eintritt ist kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr möglich.

Quelle