Duisburger Kita-Kinder werden zu kleinen Verkehrshelfern der Polizei
Branko JüttnerDuisburger Kita-Kinder werden zu kleinen Verkehrshelfern der Polizei
Kinder aus einer Duisburger Kita unterstützten die Polizei bei der Verkehrsüberwachung in der Nähe ihrer Einrichtung. Die Aktion sollte die Sicherheit in einer 30er-Zone erhöhen. Die Autofahrer erhielten von den Kindern Karten – je nachdem, ob sie zu schnell fuhren oder nicht.
Die kleinen Teilnehmer verteilten erdbeerförmige Dankeskarten an Fahrer, die sich an das Tempolimit hielten. Wer zu schnell unterwegs war, bekam stattdessen eine zitronenförmige Verwarnung. Die Kinder erklärten den Erwachsenen auch, warum langsames Fahren in der Nähe von Kindergärten so wichtig ist.
Raser erhielten nicht nur die kindlichen Ermahnungen, sondern mussten auch mit Strafen rechnen. Die Duisburger Polizei betonte, dass die Aktion Teil ihrer Präventionsarbeit sei. Schon kleine Geschwindigkeitsreduzierungen könnten die Sicherheit junger Verkehrsteilnehmer deutlich verbessern, hieß es.
Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Bedeutung von Aufmerksamkeit im Umfeld von Schulen und Kitas. Gezeigt wurde, wie die Einbindung von Kindern dazu beitragen kann, Verkehrsregeln nachhaltiger zu vermitteln. Die Aktion machte deutlich: Verantwortung für sicheres Fahren trägt jeder auf der Straße.






