Dortmund schlägt mit neuer Kommission gegen Gewaltkriminalität zurück
Dortmund startet neue Kommission zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität
Die Stadt Dortmund hat eine neue Kommission ins Leben gerufen, um der wachsenden Gewaltkriminalität entgegenzuwirken. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Kriminalitätsraten, nachdem diese während der Pandemie zeitweise zurückgegangen waren. Die Behörden konzentrieren sich dabei auf Wiederholungstäter, häusliche Gewalt und Angriffe auf Polizeibeamte.
Die neu gegründete Kommission zum Schutz vor Gewalt wird in einem Hochrisikobereich rund um den Dortmunder Hauptbahnhof tätig sein. Dieses Gebiet steht bereits im Fokus der Polizei im Rahmen der Präsenzstrategie „Fokus“. Ziel der Kommission ist es, kriminelle Muster früher zu erkennen, Täter gezielter zu ermitteln und die Opferbetreuung zu verbessern.
Drei spezialisierte Staatsanwälte wurden dem Team zugewiesen. Sie bearbeiten Fälle von wiederkehrender Gewaltkriminalität, häuslicher Gewalt und Angriffen auf Einsatzkräfte. Schwere Straftaten wie Tötungsdelikte bleiben jedoch weiterhin den bestehenden Spezialeinheiten vorbehalten.
Die Kommission ist Teil eines umfassenderen Sicherheitspakets. Dazu gehören der Ausbau der Videoüberwachung – nun auch auf dem Vorplatz des Bahnhofs – sowie gezielte Streifen und ein Verbot des Mitführens von Messern. Das Messerverbot wurde kürzlich vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigt und damit rechtlich gestärkt.
Die Kriminalstatistik für das erste Halbjahr 2025 zeigt zwar einen Rückgang der Gesamtstraftaten, doch bleibt die Gewaltkriminalität besorgniserregend – insbesondere, da die Fallzahlen seit dem Ende der Pandemie-Beschränkungen wieder angestiegen sind.
Die neue Kommission wird eng mit weiteren Maßnahmen zusammenarbeiten, um die Sicherheit in Dortmund zu erhöhen. Videoüberwachung, gezielte Kontrollen und das Messerverbot bleiben Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzepts. Die Behörden hoffen, dass diese Schritte die Gewalt eindämmen und die Bevölkerung wirksamer schützen werden.






