10 June 2026, 10:27

CDU-Kandidat Flemm plant Service-Stelle für Solinger Vereine – doch Finanzierung bleibt umstritten

CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt präsentiert Konzept zur Stärkung von Verbänden und Ehrenämtern

CDU-Kandidat Flemm plant Service-Stelle für Solinger Vereine – doch Finanzierung bleibt umstritten

Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, die Unterstützung für freiwillige Vereine in Solingen zu verbessern. Der OB-Kandidat der CDU, Daniel Flemm, hat Pläne für einen eigenen städtischen Service vorgelegt, der als zentrale Anlaufstelle für lokale Gruppen fungieren soll. Die Idee stößt bei Gemeinschaftsvertretern sowohl auf Zustimmung als auch auf Bedenken.

Daniel Flemm kündigte die Einrichtung eines „Stadtgesellschaft“-Service an, der direkt an das Bürgermeisterbüro angebunden sein soll. Dieser Service würde Vereinen Orientierung und Unterstützung bieten, um das ehrenamtliche Engagement in ganz Solingen zu stärken. Zudem schlug Flemm vor, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren anschafft, die Vereine kostenlos ausleihen können, um Veranstaltungen und Feste sicherer zu gestalten.

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Die Initiative „Stadtgesellschaft“ soll Sportvereine fördern, soziale Gruppen einbinden und die Transparenz bei der Finanzierung verbessern. Sie würde die Gerd-Kaimer-Stiftung einbeziehen, um eine klarere Finanzstruktur für lokale Projekte zu schaffen. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee eines festen Ansprechpartners im Rathaus für kleinere Vereine.

Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen zeigte sich ebenfalls erfreut über den Vorschlag und bezeichnete ihn als bedeutenden Fortschritt für die Vereine. Allerdings äußerte Nurten Öztürk, Koordinatorin des Freien Wohlfahrtsverbands Solingen, Bedenken hinsichtlich der Finanzierung. Sie fragte, wie die Maßnahmen angesichts der hohen Schuldenlast der Stadt finanziert werden sollen.

Die Vorschläge zielen darauf ab, Vereinen klarere Unterstützung und Ressourcen zu bieten. Sollte der neue Service umgesetzt werden, könnte sich der Zugang zu Hilfe und Fördermitteln für Vereine grundlegend ändern. Nun müssen die Gemeinschaftsvertreter die Vorteile gegen die finanziellen Herausforderungen abwägen.

Quelle