25 March 2026, 06:29

Cathy Hummels' WiesnBummel zahlt erstmals Lizenzgebühr an München

Kleines Gebäude mit rotem Dach und Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, vor einer Kulisse aus Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel während des Oktoberfests in München, Deutschland.

Cathy Hummels' WiesnBummel zahlt erstmals Lizenzgebühr an München

Cathy Hummels' WiesnBummel feiert zehnjähriges Jubiläum als Oktoberfest-Tradition – doch in diesem Jahr gab es eine Neuerung: Erstmals musste für die Veranstaltung, die Prominente und Influencer anzieht, eine Gebühr an die Stadt München entrichtet werden.

Der WiesnBummel hat sich längst zu einem hochkarätigen Treffpunkt entwickelt, an dem Größen wie Rapper Kollegah oder Schauspieler wie Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher teilnehmen. Während die Veranstaltung in den Vorjahren ohne offizielle Abgaben stattfand, führt München nun für die Ausgabe 2024 eine Lizenzgebühr ein. Begründet wird dies mit der zunehmenden Kommerzialisierung rund um das Oktoberfest, die eine Regulierung notwendig mache.

Hummels selbst nutzt den Event, um ihre Marke Events by CH zu stärken. Sie bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Stadt als vertrauensvoll und zeigte sich optimistisch für künftige Kooperationen. Auch seitens der Münchner Behörden sieht man Potenzial in Partnerschaften mit Influencern – besonders, wenn sich daraus wirtschaftliche Chancen für die Oktoberfest-Marke ergeben.

Ob und in welcher Höhe andere Influencer oder Veranstalter in der Vergangenheit Gebühren zahlen mussten, ist nicht öffentlich dokumentiert. Doch die Stadt deutet an, ihr Vorgehen ausweiten zu wollen – möglicherweise werden künftig mehr Content-Creator zur Kasse gebeten.

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Die neue Lizenzgebühr markiert einen Wandel in der Handhabung kommerzieller Events im Umfeld des Oktoberfests. Hummels' WiesnBummel bleibt zwar ein fester Bestandteil des Festes, doch die finanziellen Rahmenbedingungen spiegeln nun den verstärkten Regulierungswillen der Stadt wider. Wie eng die Veranstaltung künftig mit der offiziellen Oktoberfest-Vermarktung verzahnt wird, könnte davon abhängen, welche Einnahmen sie generiert.

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