Bottrop erhöht die Sicherheit an gefährlichen Kreuzungen mit neuen Sichtdreiecken
Jacob FiebigBottrop erhöht die Sicherheit an gefährlichen Kreuzungen mit neuen Sichtdreiecken
Bottrop verbessert die Sicherheit an Kreuzungen
Die Stadt Bottrop ergreift Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit an ihren Kreuzungen zu erhöhen. Das städtische Tiefbauamt prüft derzeit die Sichtverhältnisse für Autofahrer – eine Reaktion auf einen tödlichen Unfall in Warendorf, der durch schlechte Einsehbarkeit verursacht wurde. Ziel der Überprüfungen ist es, ähnliche Vorfälle zu verhindern, indem an Straßenkreuzungen freie Sicht gewährleistet wird.
Dazu vermisst die Behörde an Bottroper Kreuzungen sogenannte Sichtdreiecke. Diese Bereiche müssen frei bleiben von Hindernissen wie Bäumen, Sträuchern, Hecken oder parkenden Fahrzeugen. Die deutschen Richtlinien für die Anlage von Straßen (RaSt 06) legen die Größe dieser Dreiecke fest – je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße. Bei höheren Geschwindigkeiten müssen die Seitenlängen der Dreiecke entsprechend länger ausfallen.
Priorisiert werden Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen und Unfallhäufigkeit. Als erste wird die stark befahrene Scharnhölzstraße, an der es häufig zu Zusammenstößen kommt, im frühen Jahr 2026 umgestaltet. Anschließend folgen Horster Straße und Aegidistraße, für die bereits Ausschreibungen vorbereitet werden.
Mit den Sichtdreiecken soll sicheres Einordnen von Nebenstraßen in Hauptverkehrsadern ermöglicht werden. Zudem informiert die Stadt die Straßenverkehrsbehörde über weitere notwendige Sicherheitsvorkehrungen.
Die Maßnahmen sollen Autofahrern eine bessere Übersicht über den Querverkehr an Kreuzungen verschaffen. Durch die Beseitigung von Sichtbehinderungen und die Einhaltung der bundesweiten Vorgaben will Bottrop das Risiko von Kollisionen verringern. Die Arbeiten an der Scharnhölzstraße beginnen im ersten Quartal 2026.






