23 March 2026, 00:28

Berlins Clubkultur feiert elf Tage lang Vielfalt und Geschichte im Herbst

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines zerfallenden Tunnels in den Berliner Mauertrümmern, mit Schutt auf dem Boden und einem Licht am Ende.

Berlins Clubkultur feiert elf Tage lang Vielfalt und Geschichte im Herbst

Berlins Clubszenen rücken diesen Herbst in den Mittelpunkt – mit dem Tag der Clubkultur

Vom 2. bis 12. Oktober feiert das Festival die lebendige Nachtkultur der Stadt mit über 100 Veranstaltungen. Organisiert von der Clubkommission Berlin, bietet es ein buntes Programm von Filmvorführungen bis zu Drag-Auftritten an verschiedenen Orten der Hauptstadt.

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Den Auftakt macht am 2. Oktober das Haus der Visionäre, wo der Club der Visionäre gemeinsam mit dem CTM-Festival eine Veranstaltung ausrichtet. Einen Tag später wird Mark Reeders Dokumentarfilm B-Movie gezeigt – ein Rückblick auf den kulturellen Aufbruch Berlins nach dem Mauerfall.

Der Tag der Clubkultur beleuchtet auch die sozialen und politischen Wurzeln des Feierns. So steht am 4. Oktober im Tipsy Bear in Prenzlauer Berg eine Drag-Show auf dem Programm, die diese Themen aufgreift. Etablierte Clubs und Underground-Locations beteiligen sich gleichermaßen und spiegeln so die Vielfalt des Berliner Nachtlebens wider.

Die Wahl des Zeitpunkts ist kein Zufall: Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde Techno zum Soundtrack der Wiedervereinigung. Clubs wie der Tresor entstanden in ehemaligen Grenzgebäuden und formten Detroits afro-futuristische Beats zu Berlins härterem, industriellem Klang um. Dieses Erbe prägt bis heute die Identität der Stadt.

Das vollständige Programm mit Zeiten und Orten gibt es unter tagderclubkultur.berlin. Elf Tage lang bietet das Festival eine Mischung aus Musik, Film und Diskussionen – und zeigt so Vergangenheit und Gegenwart der einflussreichen Berliner Clubkultur.

Quelle