27 April 2026, 10:34

Bayerns umstrittenes 4:1 gegen Köln – ein Abseits-Tor entscheidet das Pokalspiel

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem grünen Feld, ein Spieler hält einen Ball.

Bayerns umstrittenes 4:1 gegen Köln – ein Abseits-Tor entscheidet das Pokalspiel

Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln den Einzug in die nächste DFB-Pokal-Runde

Am Mittwoch setzte sich der FC Bayern München im DFB-Pokal mit 4:1 gegen den 1. FC Köln durch. Der Sieg bringt die Münchner eine Runde weiter – doch das Spiel wurde von einer umstrittenen Abseitsentscheidung überschattet.

Der entscheidende Moment ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss abgewehrt wurde und Luis Díaz den Abpraller zum Tor verwandelte. Die Wiederholungen zeigten jedoch deutlich, dass Díaz zum Zeitpunkt der Ballabgabe im Abseits stand. Der Schiedsrichterassistent erkannte die Situation nicht und ließ das Tor gelten. Dadurch gelang Bayern der Ausgleich, bevor Harry Kane die Führung nur zwei Minuten später besorgte.

Der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte die Leistung des Assistenten in den sozialen Medien als "inakzeptabel". Zwar lobte er Schiedsrichter Tobias Welz, betonte aber, dass ein derart offensichtliches Abseits selbst ohne Videobeweis hätte erkannt werden müssen. Im deutschen Pokal kommt die Technologie erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz – eine Runde, die Bayern nun erreicht hat.

Die Auslosung der nächsten Phase findet am 2. November statt. Ab dann steht auch der Videobeweis zur Verfügung, was das Risiko ähnlicher Fehler in zukünftigen Spielen verringern dürfte. Mit dem Weiterkommen wartet auf die Münchner nun ein neuer Gegner im Achtelfinale, wo der Videobeweis aktiv sein wird. Die verpasste Abseitsentscheidung unterstrich einmal mehr die Herausforderungen der Schiedsrichterarbeit ohne technische Unterstützung in den frühen Runden. Der Verein wartet nun gespannt auf die Auslosung, um den nächsten Gegner zu erfahren.

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