Aachens Hangeweiher gibt Containern nach der Sanierung ein zweites Leben
Branko JüttnerAachens Hangeweiher gibt Containern nach der Sanierung ein zweites Leben
Aachens Freibad Hangeweiher nutzte zwei Sommer lang Container als Provisorium
Während der Sanierungsarbeiten setzte das Freibad Hangeweiher in Aachen für zwei Sommersaisons auf eine provisorische Lösung aus Containern. Die Stadt investierte rund 1,7 Millionen Euro in das Projekt, das den Badegästen während der Bauphase essenzielle Einrichtungen bot. Nun, da die Arbeiten kurz vor dem Abschluss stehen, erhalten die Container ein zweites Leben an verschiedenen Standorten in der Stadt.
Die türkisfarbenen Container dienten in den Sommersaisons 2024 und 2025 als Umkleidekabinen, Duschen, Toiletten, Büros und Personalräume. Hunderttausende Besucher nutzten dank dieser Übergangslösung das Freibad. Mit dem Ende der Sanierungsphase wurden zehn der Container abgebaut und an neue Standorte gebracht.
Drei Container fanden an Aachener Sporteinrichtungen eine neue Verwendung – dort werden sie künftig als Umkleideräume genutzt. Ein weiterer wurde zum örtlichen Forstamt verlegt und dient dort vorläufig als Büro- und Umkleideraum. Die restlichen Einheiten werden eingelagert und stehen für künftige Baumaßnahmen oder andere städtische Bedarfe bereit.
Auch die in den provisorischen Poolgebäuden installierten Schließfächer werden nicht ungenutzt bleiben: Sie sollen nach der Wiedereröffnung des Bades in Flüchtlingsunterkünften zum Einsatz kommen. Die Sanierungsarbeiten selbst werden voraussichtlich bis zum 1. Mai 2026 abgeschlossen sein.
Die Containerlösung ermöglichte es, das Freibad während der Modernisierung geöffnet zu halten. Nun kommen die umgenutzten Einheiten an verschiedenen Orten in Aachen zum Einsatz. Die flexible Investition der Stadt stellt sicher, dass sowohl die Container als auch die Schließfächer noch lange über die Sanierung hinaus unterschiedlichen Zwecken dienen.






