09 May 2026, 18:32

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenem Sparkonto ihres verstorbenen Mannes

Liniengraph, der die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenem Sparkonto ihres verstorbenen Mannes

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihren Ersparnissen zurückzuerlangen. Streitpunkt ist ein langjähriges Konto, das ihrer Aussage nach ihr verstorbener Ehemann vor mehr als zwei Jahrzehnten eröffnet haben soll. Die Bank hingegen behauptet, ein solches Konto habe nie existiert.

Der Fall nahm im Mai 2024 seinen Anfang, als die Frau versuchte, ihr Sparkonto bei einer Filiale der Kreissparkasse Düsseldorf aufzulösen. Die Bank lehnte ab mit der Begründung, sie könne das Konto in ihren Unterlagen nicht finden. Daraufhin reichte die Frau Klage ein – der Prozess beginnt heute vor dem Landgericht Düsseldorf.

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Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler gemacht, und fordert die Freigabe der Gelder. Die Frau legte Kontoauszüge vor, die einen Zeitraum von 20 Jahren abdecken. Der älteste stammt aus dem Jahr 2003, als ihr Mann das Konto eingerichtet haben soll. Der jüngste Auszug in ihrem Besitz datiert vom Februar 2024.

Die Kreissparkasse Düsseldorf hält die Dokumente für gefälscht. Die Position der Bank bleibt unnachgiebig: Es gebe kein solches Konto, und es werde auch kein Geld ausgezahlt.

Nun muss das Gericht entscheiden, ob die Bank die 98.000 Euro zurückerstatten muss. Falls der Richter zugunsten der Klägerin urteilt, wäre die Kreissparkasse Düsseldorf rechtlich verpflichtet, die Summe freizugeben. Die Entscheidung hängt von der Echtheit der Kontoauszüge und den Bankunterlagen ab.

Quelle