04 April 2026, 16:31

50 Jahre Suchthilfe: Diakonie Mönchengladbach kämpft um Finanzierung trotz Rekordnachfrage

Balkendiagramm, das die Rückfallraten von Drogensucht mit anderen chronischen Krankheiten vergleicht, wobei farbcodierte Balken die Schwere der Rückfallprozentsätze anzeigen.

50 Jahre Suchthilfe: Diakonie Mönchengladbach kämpft um Finanzierung trotz Rekordnachfrage

Diakonieverband Mönchengladbach bietet seit fast 50 Jahren Suchthilfe an

Seit nahezu einem halben Jahrhundert unterstützt der Diakonieverband Mönchengladbach Menschen mit Abhängigkeitsproblemen. Von der Mittelstraße 12 in Rheydt aus hilft die Einrichtung Betroffenen, die mit Alkohol-, Medikamenten- oder exzessiver Nutzung digitaler Medien kämpfen. Allein 2024 wandten sich 918 Personen an die Beratungsstelle, um Unterstützung zu erhalten.

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Seit 1975 bietet der Verband Begleitung an, um Abhängigkeiten zu erkennen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Ziel ist es, Krisen vorzubeugen und das Risiko gesundheitlicher Folgen zu verringern. Ein zentrales Angebot ist die Informations- und Motivationsgruppe, die einen geschützten Rahmen für Austausch und erste Schritte zur Veränderung bietet.

Trotz der hohen Nachfrage steht die Suchtberatung in Deutschland vor finanziellen Herausforderungen: 2024 konnten drei Viertel der öffentlich geförderten Einrichtungen ihre Betriebskosten nicht decken. Der Diakonieverband fordert nun stabile, langfristige Finanzierung, um die lebenswichtigen Angebote zu sichern.

Die Beratungsstelle begleitet Betroffene weiterhin durch Einzel- und Gruppengespräche. Mit fast 1.000 Hilfesuchenden im vergangenen Jahr ist der Bedarf an zugänglicher Beratung offensichtlich. Nachhaltige Förderung bleibt entscheidend, um die Angebote in Mönchengladbach und darüber hinaus aufrechtzuerhalten.

Quelle