38.000 Unterschriften gegen Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Bielefeld
Jacob Fiebig38.000 Unterschriften gegen Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Bielefeld
Gegner der geplanten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Hannover und Bielefeld haben fast 38.000 Unterschriften gesammelt. Die Petition fordert eine Neubewertung der bundesweiten Bahnstrategie Deutschlands. Organisiert wurde sie von lokalen Gruppen, darunter die Bürgerinitiative Widuland und landwirtschaftliche Verbände.
Die Kampagne sammelte über 31.000 Unterschriften auf Papier und 6.600 online. Unter dem Motto „Deutschlands Fahrplan überdenken“ verlangt sie den Stopp neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken und eine Senkung der Höchstgeschwindigkeiten. Die Initiatoren argumentieren, dass die Aufwertung des bestehenden Netzes kostengünstiger und klimafreundlicher wäre.
Die Bahn hat zwölf mögliche Trassen für die neue Strecke Hannover–Bielefeld skizziert. Wird sie gebaut, könnten Züge mit bis zu 300 km/h fahren und die Reisezeit auf 31 Minuten verkürzen. Die Unterzeichner fordern jedoch, das Projekt zu stoppen.
Die Petition geht nun an den Petitionsausschuss in Berlin. Bis sie auf die Tagesordnung kommt, könnten mehrere Monate vergehen. Die Unterschriften zeigen den starken lokalen Widerstand gegen die Hochgeschwindigkeitspläne. Der Ausschuss wird den Antrag auf eine grundlegende Überarbeitung des Bahnkonzepts prüfen – eine Entscheidung wird erst nach der offiziellen Beratung der Petition erwartet.






